Fahrradweg

Drahtesel Elektrofahrrad

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der Haushalte mit einem E-Bike in den letzten drei Jahren verdoppelt.

Immer mehr Österreicher schaffen sich ein Elektrofahrrad an. Der gesamte Anteil an E-Bikes erhöht sich insgesamt auf 33 Prozent. An den Fachhandel wurden 457.000 Fahrräder (2017: 414.000) verkauft, so der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ) gegenüber der APA.

Der E-Bike-Anteil ist laut VSSÖ europaweit nur in Belgien mit 45 Prozent und in den Niederlanden mit einem Marktanteil von 40 Prozent höher als in Österreich. Der heimische Marktanteil von einem Drittel entspricht knapp 150.000 verkauften E-Bikes. Davon waren gut 80.000 E-Räder nach der Straßenverkehrsordnung ausgestattet und knapp 63.000 davon waren E-Mountainbikes und 6.170 waren „sonstige E-Bikes“. Der hohe Anstieg bei den sonstigen E-Fahrrädern ist vor allem auf den starken Absatz von E-Falträdern zurückzuführen.

Wie lange hält der Akku?
Welche Strecke kann ich zurücklegen?

Akkus sind nach einer bestimmten Anzahl von Ladezyklen erschöpft und vermindern ihre Reichweite. Bei NiCd Akkus rechnet man mit 1.000 Zyklen, bei NiMh mit 700 und bei LiIon mit 500 Ladezyklen. Hier wird sich in Zukunft die Technologie weiterentwickeln: etwa die neuartige Akku-Technologie der Lithium-Batterien. Sie werden in Akku-Werkzeugen bereits eingesetzt und bewirken bei normalen Fahrbedingungen eine Vergrößerung der Akku-Reichweite von durchschnittlich 40 auf bis zu 60 Kilometer pro Ladung.

Wieviel kostet eine Aufladevorgang?

Die Leistungsaufnahme durch e-Bikes ist ähnlich gering wie das Aufladen eines Laptops. Ein vollständiger Ladevorgang kostet ca. 10 Cent und ist durchaus höher als das Aufladen eines Handyakkus.

Statstik Fahrräder

E-Bike-Förderung

Im Rahmen einer Förderungsaktion wird im Jahr 2019 und 2020 die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den privaten Einsatz unterstützt.

Informationen zur Förderungsaktion E-Mobilität für Private 2019/2020 finden Sie HIER

Fahrräder

Was wird gefördert

Gefördert wird die Anschaffung folgender Fahrzeuge:

  • Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb
  • Brennstoffzellenfahrzeug
  • Plug-In Hybridfahrzeug
  • Range Extender und Reichweitenverlängerer
  • E-Mopeds
  • E-Motorräder
  • E-Transporträder

Die Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Fahrzeugmodelle PHEV, REEV und REX mit Dieselantrieb sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Die Förderung beträgt:

  • 1.500 Euro pro Fahrzeug (Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge)
  • 750 Euro pro Fahrzeug für Plug-In-Hybrid Fahrzeuge
  • 500 Euro pro E-Motorrad
  • 350 Euro pro E-Moped
  • 200 Euro pro (E-)Transportrad

Die Förderungen haben bestimmte Voraussetzungen. Eine davon ist das der Fahrzeughändler beim Kauf des Fahrzeuges ein E-Mobilitätsbonusanteil in der Höhe der Förderung pro Fahrzeug gewährt wird. Dieser Bonus muss gemeinsam mit dem Informationstext „E-Mobilitätsbonusanteil“ in der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden.

Die Förderung für E-Ladeinfrastruktur beträgt bei gleichzeitigem Kauf eines E-PKWs:

  • 200 Euro für ein intelligentes Ladekabel oder
  • 200 Euro für eine Wallbox (Heimladestation) in einem Ein-/Zweifamilienhaus oder
  • 600 Euro für eine Wallbox in einem Mehrparteienhaus

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