R2B2 – Küchengeräte mit alternativem Antriebskonzept

Die stromlose Küchenmaschine  von R2B2

Die Idee nachhaltig zu Leben beginnt mit dem Bewusstsein der Dinge, die uns umgeben. Aus welchen Materialien bestehen sie? Wie lange halten sie? Was passiert während und nach dem Gebrauch der Ausrüstung? Außerdem muss entschieden werden, welche Energieform für die Verwendung der Geräte verwendet wird. Der diplomierte Designer Christoph Thetard antwortet auf eine ziemlich überzeugende Weise.
Erneuerbare Energien gelten heute als Lösung für das Problem der Energieversorgung. Dies führt zur Integration von Elektronik in allen möglichen Bereichen. Dabei wird die zunehmende Produktion von Elektronikschrott und der ständig wachsende Ressourcenverbrauch übersehen. Der Ausgangspunkt für die Forschung war daher nicht, wie Elektrogeräte nachhaltiger gemacht werden können, sondern wie sie vermieden werden können.

Die Entstehungsphase R2B2

Die Grundlage der konzeptionellen und gestalterischen Entscheidungen bildeten die Ergebnisse umfangreicher Forschungs-, Analyse- und Nutzerstudien. Diese wurden ständig in den Entwurfsprozess einbezogen, um ein nachhaltiges und nachhaltig

es Konzept zu entwickeln. Nach ersten Funktionsmodellen wurde das Konzept mit Hilfe von Ingenieuren und Unternehmen so weit optimiert, dass die Geräte eine echte Alternative zu Elektrogeräten darstellen können.

Zur gleichen Zeit wurden die Aufsätze anhand von Papiermodellen, Skizzen und Computerzeichnungen entworfen. Es war wichtig, die Entwürfe ständig durch den Benutzer zu überprüfen und so viele Aufgaben wie möglich mit so wenigen Komponenten wie möglich auszuführen. Bei allen Artikeln wurden Langlebigkeit, hohe Funktionalität, einfache Reinigung, leichte Demontage und hochwertiges Erscheinungsbild allgemein hervorgehoben.

 

Energie aus dem Fuß

Die von ihm entwickelte Küchenmaschine R2B2 kommt völlig ohne Strom aus. Er nutzt nur körperliche Kraft, um ein pedalbetätigtes Schwungrad anzutreiben. Das Schwungrad wird auf 400 Umdrehungen pro Minute beschleunigt. Die erzeugte Rotationsenergie kann mechanisch an verschiedene Küchengeräte weitergegeben werden. Im ersten Entwurf werden dabei eine Kaffeemühle, ein Handmixer sowie eine Rühr- und Häckselmaschine angetrieben. Je nach Einsatzzweck und gewünschter Geschwindigkeit der Geräte kann die entsprechende Rotationsenergie mittels eines Schalters abgeführt werden.

Eine gute Entscheidung war, den Antriebsmechanismus nicht in die Geräte selbst zu integrieren, sondern das Schwungrad konsequent auszulagern. Dies macht die Verbindungsgeräte viel kleiner, leichter und vielseitiger. Gleichzeitig sind die Mechaniker weniger anfällig und sicherlich besser zu reparieren. Die Idee einer zentralen Antriebseinheit für alle Haushaltsgeräte ist anregend und Christoph Thetard denkt sogar an eine kleinere Badversion mit Anschluss für Rasierer und rotierende Zahnbürste.

 


by Nathalie

 

Quellen:
https://www.christoph-thetard.de/
Lilli Green

 

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